Mecklenburg-Vorpommern
Sicherheitspartnerschaft

Chefsache Datenschutz - Symposium der Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern

Ende November lud die IHK zu Neubrandenburg zum 5. Symposium "Sicherheit im Netz" der Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern nach Greifswald ein. Nach einer polizeilichen Lagebeschreibung der Internetkriminalität durch den Direktor des Landeskriminalamtes MV, Herrn Prof. Weitemeier, referierten weitere Experten zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema wie etwa Datenschutz im Unternehmen, Sicherheit beim Online-Banking, sicheres Datenlöschen oder über das Skimming - "Tatort Geldautomat". Die Redebeiträge stellen wir Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.

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"Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung" Symposium der Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg - Vorpommern

In Zeiten von Globalisierung und verschärftem Wettbewerb werden nicht nur Hochtechnologieunternehmen, sondern auch zunehmend klein- und mittelständische Wirtschaftsbetriebe von der Konkurrenz oder von Nachrichtendiensten ausgespäht. Allein in Deutschland wird der jährliche wirtschaftliche Schaden, der aus Wirtschaftsspionage resultiert, auf mindestens acht Milliarden Euro geschätzt.

"Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung"
am 17. September 2008 ab 13.00 Uhr im Schweriner Schloss
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"Sicherheit im Netz" - 2. Fachveranstaltung der Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg - Vorpommern

Deutschland hat mit 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen eine Spitzenposition beim elektronischen Handel.
Insgesamt wurden im Jahre 2005, Waren und Dienstleistungen im Wert von 32 Milliarden Euro per Internet verkauft. Das entspricht einem Plus von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Großteil des Online-Handels entfällt mit 90 Prozent auf Transaktionen zwischen Unternehmen (Business-to-Business). Einer Studie des Marktforschungsinstitutes European Information Technologie Observatory (EITO) zu Folge, wird bis zum Jahre 2009 der E-Commerce-Umsatz in Deutschland auf rund 694 Milliarden Euro steigen.

"Sicherheit im Netz"
am 31. August 2006 ab 14.00 Uhr
im Gebäude der Industrie- und Handelskammer
in Rostock
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3. Symposium "Sicherheit im Netz"

Eine Vielzahl von Internetnutzern hat in der jüngsten Vergangenheit eine der so genannten "Phishing E- Mails" erhalten. Getarnt als eine Aufforderung der Hausbank animierten diese den Empfänger zur Übersendung von Zugangsdaten seiner Bank. So auch einen Geschädigten aus Mecklenburg-Vorpommern, der auf diesem Weg um mehrere tausend Euro betrogen wurde.

Die Mitglieder der Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern, eine Vereinigung aus Behörden, Institutionen und im Sicherheitsbereich tätigen Unternehmen, darunter das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern, haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein umfangreiches Informationsangebot zu Kriminalitätsfeldern und sicherheitsrelevanten Themen bereitzustellen.
Vor diesem Hintergrund fand ein

Fachsymposium "Sicherheit im Netz"
am 26. Januar 2006, ab 14.00 Uhr
im Gebäude der Industrie- und Handelskammer in Neubrandenburg statt
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2. Symposium "Geldwäsche"

Um die Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen noch zu vertiefen fand am 02.11.2004 das 2. Symposium "Geldwäsche" in der Messehalle Rostock statt.

Themen waren:

  • Die polizeiliche Bekämpfung der Geldwäschekriminalität in der Bundesrepublik Deutschland
  • Lagedarstellung und Bekämpfungssituation der Geldwäsche in Mecklenburg-Vorpommern
  • Anwendung des Geldwäschegesetzes in Banken
  • Geldwäschegesetztes aus der Sicht der Staatsanwaltschaft
  • Die Umsetzung des Geldwäschegesetzes aus Sicht der Spielbanken

Bei dem 2. Symposium wurden verschiedene Gesichtspunkte der Geldwäsche besprochen und gemeinsame Lösungsansätze gesucht.
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1. Symposium "Geldwäsche"

Auf Einladung der Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern waren am 28.01.2004 mehr als 50 Gäste in den Sitzungssaal der Industrie- und Handelskammer Rostock gekommen. Thema des Symposiums war die Bekämpfung der Geldwäschekriminalität in Mecklenburg-Vorpommern. Sieben Experten, darunter zwei Polizeibeamte der Hauptkommandantur in Warschau, stellten ihre Erfahrungen und Sichtweisen bei der Bearbeitung von Sachverhalten der Geldwäscheproblematik dar. Kriminaldirektor Mager, Stellvertreter des Direktors des LKA MV, leitete das Symposium "Geldwäsche", unterstützt von den Mitgliedern der Sicherheitspartnerschaft, darunter Rein-hart Lammermann von der Rostocker Filiale der Deutschen Bundesbank, Siegbert Eisenach von der IHK zu Schwerin, Heinz Kopp vom Einzelhandelsverband MV und Karl-Heinz Grünholz vom BDWS. Geldwäsche ist ein wichtiges Thema der Kriminalitätsbekämpfung in Mecklenburg-Vorpommern. Das beweisen 78 Verdachtsanzeigen, die alleine im Jahre 2003 aufgenommen wurden. Dennoch besteht Aufklärungs- und Informationsbedarf. So waren die Sensibilisierung für die Erscheinungsformen der Geldwäschekriminalität und die Vertiefung der Zusammenarbeit die erklärten Ziele des Fachsymposiums. Die Einladungen richteten sich vor allem an Vertreter von Behörden, Geldinstituten, Sicherheitsdiensten und Polizei. Der Leiter der Abteilung 4 im LKA MV, Peter Mainka, stellte die Kriminalitätslage in Mecklenburg-Vorpommern anhand von Fall- und Täterzahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik des Landes dar und erklärte das Aufgabengebiet der Gemeinsamen Finanzermittlungsgruppe (GFG). Mehr als 83 % aller Hinweise, auf deren Grundlage Verdachtsanzeigen in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen wurden, stammten von Banken und Sparkassen. Axel Rittmüller als Vertreter der Nord LB zeigte in seinem Vortrag anhand von Beispielen den mühsamen Weg der Verdachtsgewinnung. Als Geldwäschebeauftragter ist für ihn neben umfangreichem Fachwissen auch gesundes Misstrauen eine unbedingte Voraussetzung, um Anhaltspunkte für das Vorliegen von Geldwäschehandlungen neben den zahlreichen legalen Geldtransfers gewinnen zu können. Peter Lückemann, zuständiger Schwerpunktstaatsanwalt für Geldwäschedelikte der Staatsanwaltschaft Rostock, erläuterte die Rechtslage bei Delikten in Zusammenhang mit Geldwäschesachverhalten und gab einen Lageüberblick zu diesem Deliktsbereich für Mecklenburg-Vorpommern. Zahlreiche Fragen der Zuhörer belegten die Komplexität in diesem Rechtsbereich. In seinem Vortrag stellte der Leiter der "Clearingstelle Geldwäsche" im Bundeskriminalamt Wiesbaden, Wilfried Escholt, die umfangreichen, internationalen Beziehungsgeflechte zwi-schen den Tatverdächtigen in den Großverfahren dar. Die Gäste des Symposiums erfuhren auch, dass Geldbeträge die gewaschen werden sollen, u.a. aus Drogendelikten, Steuer- und Betrugsdelikten und anderen Kriminalitätsbereichen stammen. Ferner waren Beispiele für die Höhe rechtskräftiger Verurteilungen und Schadenssummen von Interesse. Dirk Liedtke gab einen Überblick über die Bearbeitung von Ermittlungsverfahren die im Zuständigkeitsbereich des Zollfahndungsamtes Hamburg liegen und insofern auch das Land Mecklenburg-Vorpommern tangieren. Die Zusammenarbeit von Zoll und Polizei in der GFG, die ihren Sitz im LKA MV hat und mit drei Zoll- sowie vier Polizeibeamten besetzt ist, hat sich aus seiner Sicht bewährt. Mit dem Symposium "Geldwäsche" legte die Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern einen weiteren Grundstein für eine gute Zusammenarbeit von Behörden und Institutionen im Kampf gegen Erscheinungsformen der Organisierten Kriminalität. Weitere Informationsveranstaltungen, z.B. im Rahmen der alljährlich stattfindenden "Ostsee-Messe" und der "Hanse Sail", sind geplant.
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